Der bereits heute gewährte Pauschalabzug für Versicherungsprämien und Sparkapitalzinsen führt zu Einnahmeausfällen von 70 Millionen Franken. Mit dem Vorschlag der SVP wären zusätzliche Einnahmeausfälle von mindestens 70 Millionen Franken entstanden und es hätten auch Leute profitiert, die es gar nicht nötig haben.
Die SP zeigte in ihrem Postulat vom 30. Juni 2009, dass es bessere Wege gibt, um die Bevölkerung vom Prämiendruck zu entlasten. Das Postulat fordert den Regierungsrat auf, die Richtprämien zur Prämienverbilligung für die Jahre 2010 und 2011 in der effektiven Höhe der kantonalen Durchschnittsprämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, inklusive Unfallversicherung, festzusetzen. Dies würde diejenigen entlasten, die es wirklich nötig haben: Familien und Einzelpersonen in bescheidenen finanziellen Verhältnissen.
Dieser Vorstoss wäre auch eine sofort wirksame Massnahme gegen die aktuelle Wirtschaftskrise, im Gegensatz zum Postulat der SVP, dessen gesetzliche Umsetzung zu viel Zeit beanspruchen würde, so dass die Entlastung zu spät käme.
Zwischenruf Das SP-Blitzlicht auf die vergangene Grossratsdebatte heute von Thomas Leitch, Grossrat, Wohlen
22.10.09 11:32





