< Noch immer keine ehrliche Analyse
09.06.17 10:00

Trotz grossem und breitem Widerstand - die Post hält an ihren Abbauplänen fest

Mit Schönrederei hat heute die Post ihre Planung für den Aargau kommuniziert: unser Kanton verliert mehr als die Hälfte der Poststellen! 45 Filialen seien gesichert, 32 werden überprüft und bis zu 30 Servicepunkte erstellt, so die Post.


Einmal mehr ist die verfälschte Kommunikation der Post auf das Schärfste zu verurteilen, denn die Realität sieht ganz anders aus.

Was nämlich als gesichert bezeichnet wird, sind Filialen die nur bis 2020 garantiert sind. Und dann? 

Filialen, die überprüft werden stehen klar auf der Abschussliste oder werden zu Partnerfilialen, was für das schon genug belastete Verkaufspersonal Zusatzaufgaben bedeutet. Servicepunkte sind keine Alternative zur Post, da sie nur einzelne Dienstleistungen anbieten.

Ist das der Anfang vom Ende unserer Poststellen?

Mit aller Vehemenz wird sich die SP Aargau - wie wir es zusammen mit unseren Sektionen in den letzten Wochen schon gemacht haben - gegen diesen Abbau wehren. Wir sammeln mit grossem Erfolg im ganzen Kanton Unterschriften gegen die Pläne der Post. Diese Woche hat unter anderem die SP Aarau 3500 Unterschriften der Stadtpräsidentin übergeben.

Das Bevölkerungswachstum unseres Kantons ist gross. Gerade für die Entwicklung des ländlichen Raumes als attraktiven Wohn- und Arbeitsplatzstandort ist ein dichtes Poststellennetz von erheblicher Bedeutung. Die Post aber vertritt ausschliesslich betriebswirtschaftliche Interessen anstelle eines garantierten Service public.

Die SP Aargau wird sich weiterhin gegen die Abbaupläne und gegen die intransparente und verwirrende Kommunikation der Post wehren. So nicht


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