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07.12.17 17:00

Stellen streichen und Steuern drücken

Die SP verurteilt den geplanten Massenabbau von 1'400 Stellen bei General Electric (GE) im Bereich Power in Baden aufs schärfste! Es liegen keine wirtschaftlichen Gründe vor, um nahezu jeden dritten Arbeitsplatz im Aargau zu streichen.


Mit der heutigen Bekanntgabe des Massenabbaus von 1'400 Stellen bei General Electric wird dem Wirtschaftsstandort Aargau ein weiterer Tiefschlag versetzt. Die SP Kanton Aargau fordert den geplanten Abbau so weit es geht zu vermeiden und mit den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Bereichen Engineering, Forschung, Entwicklung und Administration eine sozialverträgliche und faire Lösung zu finden.

In der Pflicht stehen GE, aber auch der Regierungsrat und die Gewerkschaften, die gemeinsam für eine entsprechende Lösung kämpfen müssen. Ein grosszügiger Sozialplan seitens GE und Unterstützung seitens des Kantons im Rahmen der Dienstleistungen der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) sind das Mindeste, was bei einem Restrukturierungsvorschlag mit einem solch massiven Stellenabbau zu erwarten ist. Wie wir schon mit einer Motion gefordert haben, ist eine nachhaltige Industriepolitik unabdingbar.

Soziale Verantwortung vs. Profitmaximierung

Die Steueroptimierungsvorgänge, die Anfang des Jahres öffentlich wurden und dem Kanton enorme Steuereinbussen brachten und die Kassen des Konzerns füllten, sind noch nicht vergessen. Des Weiteren handelt es sich bei GE um ein gesundes Unternehmen, dessen Quartals-Betriebsergebnis zwar zurückgegangen ist aber immer noch solide und nicht existenzgefährdend ist. Die Verantwortung für den Gewinnrückgang trägt das Management, das den Wandel hin zur Energiewende verpasst hat. Die beschäftigten GE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die nächsten Opfer einer Reihe von Abbaumassnahmen, ausgelöst durch eine falsche Industriepolitik und die finanziellen Interessen der Aktionäre. Die Kosten tragen letztendlich wieder die langjährigen treuen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, damit die Gewinnmaximierung weiter vorangetrieben wird. Die SP Kanton Aargau fordert ein weiteres Mal von der Politik, endlich Massnahmen zur Sicherung des Produktionsstandorts Aargau zu ergreifen, die soziale Verantwortung zu übernehmen und Mitarbeitende zu stärken und zu sichern.


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