Die AKB hat mit dem zweithöchsten Bruttogewinn ihrer Geschichte gezeigt, dass man auch in Krisenzeiten gut arbeiten kann. Die Gewinnablieferung an den Kanton Aargau beträgt CHF 60 Mio., CHF 7.1 Mio. werden für die Abgeltung der Staatsgarantie und nochmals CHF 5.7 Mio. für die Verzinsung des Dotationskapitals an den Kanton abgeführt. Mit einem Gesamttotal von CHF 72.8 Mio. ist dies somit die höchste Ablieferung an den Kanton seit Bestehen der Bank. Für die SP Aargau ist somit klar, dass die AKB weiterhin vollständig im Eigentum des Kantons verbleiben und damit allen Aargauerinnen und Aargauern gehören muss. Zudem muss aber die AKB auch in Krisenzeiten weiterhin ihren volkswirtschaftlichen Auftrag erfüllen und sich damit als Stütze der KMU im Kanton Aargau engagieren.
Auch die Gewinnsteigerung bei der AEW beschert dem Kanton Aargau als Alleinaktionär eine satte Dividende von CHF 22.3 Mio. Zusätzlich erhalten Kanton und Gemeinden via Steuern, Konzessionsentschädigungen, Wasserrechtsentschädigungen und Gebühren weitere CHF 14 Mio. Dies entspricht einem Gesamttotal CHF 36.3 Mio. Für eine fortschrittliche Energiepolitik ist es unabdingbar, dass die AEW weiterhin im Besitz des Kantons bleibt.
Mit diesen Ergebnissen in Krisenzeiten (Gesamttotal direkt/indirekt von knapp CHF 110 Mio.) dürfte sich bei Regierung und Kantonsparlament wohl kaum mehr die Frage der Privatisierung dieser beiden Institutionen stellen. Das Motto „Gewinne privatisieren, Verluste der Allgemeinheit aufbürden“ hat je länger desto mehr ausgedient. Die SP Aargau ist überzeugt, dass die Aargauer Stimmberechtigten nicht auf diese Einnahmen verzichten wollen und den beiden Initiativen zustimmen werden.
SP Aargau trifft mit ihren Initiativen zu AKB und AEW ins Schwarze
25.02.10 16:40





