Abstimmungergebnisse

Abstimmungsergebnisse vom 12. Februar 2017

 

National

Unternehmenssteuerreformgesetz (USR III): ABGELEHNT

Erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration: ANGENOMMEN

Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF): ANGENOMMEN

 

 

Kantonal

Volksinitiative "Chancen für Kinder - Zusammen gegen Familienarmut": ABGELEHNT

Optimierung der Aufgabenteilung Kanton–Gemeinden und Neuordnung des Finanzausgleichs zwischen den Gemeinden; Gesetz über den Ausgleich der Aufgabenverschiebungsbilanz sowie über die Übergangsbeiträge (AVBiG): ANGENOMMEN

Optimierung der Aufgabenteilung Kanton–Gemeinden und Neuordnung des Finanzausgleichs zwischen den Gemeinden; Gesetz über den Finanzausgleich zwischen den Gemeinden (Finanzausgleichsgesetz, FiAG): ANGENOMMEN

Aargauische Volksinitiative "JA zu einer guten Bildung – NEIN zum Lehrplan 21": ABGELEHNT

Aargauische Volksinitiative "Arbeit und Weiterbildung für alle!": ABGELEHNT

Initiative Chancen «Chancen für Kinder - zusammen gegen die Familienarmut»

Am 12. Februar

JA zur Initiative Chancen «Chancen für Kinder - zusammen gegen die Familienarmut»

Jedes sechste Kind in der Schweiz lebt in Armut oder ist von Armut betroffen. Der Aargau ist dabei keine Ausnahme. Die stetig steigenden Lebenshaltungskosten, sind für Familien ein immer grösseres Armutsrisiko. Kinder leiden unter der Armut am meisten, weil sie dadurch in ihrer sozialen und schulischen Entwicklung stark benachteiligt werden. Am 12. Februar haben wir die Möglichkeit etwas dagegen zu tun: Mit einem JA zur Initiative "Chance für Kinder - zusammen gegen Familienarmut" können wir eine Kinderbeihilfe für einkommensschwache Familien im Aargau einführen. 

  • Kinderbeihilfe ist ein wirksames Instrument: Die Kinder-beihilfe wird nicht nach dem Giesskannenprinzip verteilt, sondern dient als wirksames Instrument zur gezielten Hilfe bei betroffenen Kindern und Familien. Die Lösung ist effi-zient und braucht keine neuen Verwaltungsstrukturen.
  • Für einen besseren Start ins Leben: Familien, deren Einkommen nicht ausreicht, erhalten gezielte Kinderbeihilfe, bis das jüngste Kind die obligatorische Schule abgeschlossen hat. Damit ermöglichen wir Kindern eine bessere Zukunft. Auch Kinder aus einkommensschwachen Familien sollen am sozialen Leben teilnehmen können und beispielsweise ein Instrument erlernen oder in einen Sportver-ein gehen können.
  • Langfristig weniger Ausgaben für den Kanton: Kinder aus einkommensschwachen Familien haben ein grosses Risiko, später selbst von Armut betroffen zu sein. Mit der Kinderbeihilfe wird dieses Risiko gesenkt. Das entlastet langfristig die Sozialhilfe und damit die Finanzen des Kan-tons.
  • Kein Ersatz der Kinderzulagen: Die Kinderbeihilfe dient als Ergänzung zu den Kinderzulagen und wird an genau definierte Voraussetzungen gebunden. Nur Familien, bei denen der Bedarf ausgewiesen ist, werden gezielt finanziell unterstützt.


Unternehmenssteuerreform III: deutliches NEIN!

Deutliches NEIN zur Unternehmenssteuerreform III!

Das Stimmvolk schickt die USR 3 bachab!

Die USR 3 wurde klar abgelehnt vom Kanton Aargau. Ein weiteres NEIN gegen die Abbaupolitik, unter der viele soziale Bereiche leiden.

Die Stimmbevölkerung hat mit der deutlichen Ablehnung der USR III der rechten Steuer- und Finanzpolitik die rote Karte gezeigt. "Je grösser und reicher, desto privilegierter" wird nicht mehr toleriert. Der Weg ist nun frei für eine ausgewogenen und mehrheitsfähige Reform.

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